Herren 30 müssen absteigen

Unsere Herren 30, in der vergangenen Saison Zweiter in der Regionalliga Nordost, reisten am Wochenende zum Uhlenhorster HC Hamburg. Die Hamburger sind einer von zwei Absteigern aus der Bundesliga und haben Ex-Wimbledon-Sieger Michael Stich in ihren Reihen.

Matthias Hoberg
Matthias Hoberg

Dieser allerdings erschien zum Schicksalsspiel für den 1. TC Magdeburg nicht. Sicher auch deshalb, weil der Gastgeber vor diesem Spiel im gesicherten Mittelfeld stand und nichts mit Auf- und Abstieg zu tun hat. Auch unsere Mannschaft konnte auf ihren stärksten Spieler, Branislav Sekac (Slowakei), nicht zurückgreifen.

In der ersten Einzelrunde starteten Christian Möhrke, Thomas Schumacher und Matthias Hoberg. Wie schon an den vergangenen Spieltagen wurden diese Einzel relativ schnell und ohne Satzgewinn verloren. Lediglich Matthias Hoberg fand teilweise zu seinem Spiel. Gegen Niels Larsen verlor er nach ausgeglichenem Verlauf mit 4:6, 3:6. Damit stand es 3:0 für den Gastgeber Uhlenhorst Hamburg.

Die schwere Aufgabe, in der 2. Einzelrunde das Blatt noch zu wenden, wollten Andreas Birkigt, Marko Schimke und Oliver Jentsch übernehmen. Aber nachdem Birkigt im Spitzeneinzel beim Stand von 5:5 im ersten Satz gegen Daniel Lüken wegen einer Leistenverletzung aufgeben musste, war der gesamte Wettkampf entschieden. Lobenswert deshalb war die Einstellung von Marko Schimke, der nach langem Kampf gegen Jörg Sutor denkbar unglücklich mit 3:6, 6:1 und 14:16 verlor.

Unsere Herren 30 mussten nach dem ernüchternden 0:6 nach den Einzeln konstatieren, dass der Abstieg entschieden war.

Auch die Doppel brachten keine Ergebniskosmetik, zumal Birkit/Hoberg wegen der Verletzung von Birkigt nicht antreten konnten. Das 0:9-Resultat war sicher etwas zu deutlich, zeigte aber auf, dass in diesem Jahr diese Liga über eine wesentlich höhere Qualität als im vergangenen Jahr verfügt. Und ein Wiederaufstieg aus der Ostliga in die Regionalliga Nordost sollte das Ziel für die kommenden Spielzeit sein.

Das noch ausstehende Heimspiel gegen den Spitzenreiter THC Ahrensburg wollen die Herren 30 aber nutzen, um ihren Fans und Sponsoren einen guten sportlichen Abschluss zu bieten.